25. Januar 2021

Resilienz im Alltag – So stärken Sie Ihre mentale Widerstandskraft, Flexibilität und innerer Stärke.

Resilienz nennt man die psychische Widerstandskraft

Was ist Resilienz?
Resilienz nennt man die psychische Widerstandskraft, die den Menschen in die Lage versetzt, Krisen und schwierige Zeiten zufriedenstellend zu meistern. Resilienz ist das Mittel, welches Ihr mentales Immunsystem stärkt und stabilisiert. So wie Sie das Immunsystem ihres Körpers durch Vitamine, körperliche Aktivitäten und die richtige Ernährung stärken, so können Sie das seelische Immunsystem durch die richtige Einstellung und entsprechende mentale Ressourcen kräftigen.

Das Resilienzsystem stärken
Das ist notwendig, damit es Sie vor nervlichen Belastungen, zu viel Stress oder Burnout bewahrt. Manche Menschen tragen diese Fähigkeiten in sich. Andere müssen erst wieder lernen, wie es ist, resilient zu sein. Glücklicherweise ist es selten zu spät, diese Gaben zu entwickeln oder zu festigen. So werden Sie negative Einflüsse von außen von sich fernhalten und beeinträchtigende Zustände, wie Angst und Stress in Kraft und psychische Stärke verwandeln.

Weitere Informationen und Unterstützung!

Die gute Absicht
Für alles, was Sie in sich haben, gab es zu irgendeinem Zeitpunkt in Ihrem Leben einen Grund, der für die Entstehung verantwortlich war. So unterschiedlich die Ausgangssituation für Sie auch war, der Sinn Ihrer Reaktion war, mit der Situation so gut wie möglich umzugehen. Daher kann man sagen, dass für jedes Verhalten in seiner ursprünglichen Form eine gute Absicht existierte. Nur haben sich inzwischen Ihre Lebensbedingungen verändert und somit auch die Ursachen für Ihr Handeln.

Ihr Gehirn

Die Funktion Ihres Gehirns
Das menschliche Gehirn ist so beschaffen, dass es jedes wichtige Ereignis, jede bedeutsame Reaktion abspeichert, egal ob angenehm oder unangenehm, um es im geeigneten Moment wieder präsent zu haben. Das ist gut so, denn es hilft uns, in dieser Welt klarzukommen und zu überleben.
Leider unterscheidet das Gehirn nicht, ob die Auslöser noch immer gefährlich sind, sondern es lässt Sie reagieren wie zum Zeitpunkt der Entstehung. Manchmal bedarf es nur geringfügiger Trigger von außen, die in Ihnen Ihre Schutzprogrammen aktivieren.

Ihre inneren Schutzprogramme
Wenn es zu viele von diesen Auslösern gibt, führt das zu innerer Erschöpfung. Denn mit diesen Schutzprogrammen ist immer das Freisetzen von „Kampf- und Fluchthormonen“ verbunden. Das verbraucht ungeheuer viel Energie, die Ihnen an anderer Stelle fehlt.

Irgendetwas von dem, was gerade von Ihnen wahrgenommen wird, hat ihr Unbewusstes an eine negative Erfahrung aus Ihrer Vergangenheit erinnert, auch wenn Sie bewusst vielleicht gar keine Erinnerung mehr daran haben.

Bewusstes und Unbewusstes
Anders als das Bewusstsein unterscheidet das Unbewusste nicht zwischen realen Erfahrungen und Phantasien, vor allem wenn diese besonders wirklichkeitsnah waren. Ihr Unbewusstes überprüft nicht den Wahrheitsgehalt der Informationen, sondern wie bedeutsam der Einfluss auf das persönliche Erleben oder Überleben war.
Zum Glück hat jeder Mensch die Möglichkeit, die Wirksamkeit von unangenehmen Erlebnissen durch neue Erfahrungen zu korrigieren.

Ihre Schutzptogramme sind verlässlich

Was können Sie tun?
Zunächst ist es hilfreich, die unbewussten Programme bewusst zu machen, welche Sie in diese Zustände bringen. Dazu gehört auch, dass Sie sich über Ihre Lebenssituation im Klaren sind, um zu erkennen, was daran verbesserungswürdig ist. In meinen bisherigen Blog-Artikeln finden Sie Beispiele und Anleitungen, wie Sie die Ursachen ausmachen, abändern und Ihre Situation mental verbessern können.

Dazu empfehle ich Ihnen die folgende Übungen:

Die Bestandsaufnahme

Beantworten Sie die folgenden Fragen ausführlich:
• Bin ich mit meiner Lebenssituation zufrieden?
• Was ist gut? Was gefällt mit?
• Was ist schlecht? Was gefällt mir nicht?
• Wen mache ich verantwortlich?
– für das Gute?
– für das Schlechte?
• Wer kann etwas ändern? Wer soll etwas ändern?
• Wie verhalte ich mich, wenn es gut läuft?
• Wie verhalte ich mich, wenn es schlecht läuft?
• Wie verhalten sich die anderen, wenn es gut läuft?
• Wie verhalten sich die anderen, wenn es schlecht läuft?

Überprüfen Sie, welche der Antworten, die Sie sich gegeben haben, subjektiv sind und welche einer objektiven Betrachtung standhalten würden.

Wenn Sie noch etwas mehr für sich tun möchten, machen Sie die folgende schöne Übung.

Nutzen Sie Ihre Stärken
Fertigen Sie eine Liste von fünf bis zehn für Sie bemerkenswerten Erfolgen an. Ordnen Sie anschließend das, was Sie gefunden haben, nach Wichtigkeit (vom Bedeutungsvollsten bis zum Unbedeutenden).

Schritt 1:
Meine Erfolge
(Listen Sie jetzt Ihre Erfolge auf)

Schritt 2:
Welche Ihrer Fähigkeiten gehörten zu diesen Erfolgen?
Schreiben Sie hinter jeden Erfolg die Stärke oder Stärken, die Ihnen dabei geholfen haben.

Zum Download der CD hier klicken.

Stellen Sie sich vor, wie Sie die Fähigkeiten, die so zuvor aufgeschrieben haben, bei Ihren weiteren Vorhaben und zukünftigen Erlebnissen nutzen werden.

Was haben Sie bis hierher herausgefunden? Sind Sie zufrieden mit sich und der Art und Weise, wie Sie mit dem Leben umgehen.

Wenn ja, gratuliere ich Ihnen. Denn dann scheint Ihr mentales Immunsystem eine gute Basis zu haben.

Wenn nein, empfehle ich Ihnen, etwas für die Stärkung Ihres seelischen Immunsystems zu tun, damit Sie in den Stürmen und Flauten des Lebens gleich gut bestehen können.

Sie möchten Ihr eigener Coach sein? Hier finden Sie verschiedene Downloads zum Thema Selbstcoaching.

Ihr Lebens-Ziele Coach Wolfgang Brylla

Seit mehr als 20 Jahren Systemischer Coach, NLP-Lehrtrainer und Lehrcoach. Er bietet Online-Coachings und Präsenz-Coachings an.

Wünschen Sie mehr Informationen oder sofort persönliche Unterstützung, dann klicken Sie hier!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.