22. April 2021

Lösen Sie sich von negativen Glaubenssätzen und unguten Gefühlen!

„Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.“

„Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.“
Wenn es so einfach wäre, alte Überzeugungen gegen neue auszutauschen, dann hätten wir alle einige Probleme weniger. Doch vieles von dem, was wir tun oder nicht tun, wird bestimmt durch teilweise überholte Glaubenssätze und Werte.

Woher kommt das?
Ihr Leben lang haben Sie Erfahrungen gesammelt und tun es immer noch, welche Ihnen helfen, eine Orientierung in diesen komplexen Lebensabläufen zu finden. Sie erzeugen so Systeme, welche Ihnen vorgeben, was Sie glauben und wovon Sie überzeugt sein sollten, um den Herausforderungen des Alltags gerecht zu werden. Viele dieser Vorkommnisse liegen so lange zurück, dass Sie sich nicht einmal daran erinnern können. Manchmal waren es Sätze, die Ihnen Eltern, Großeltern oder Lehrer mit Nachdruck vermittelt haben, manchmal waren es besondere Erlebnisse, die sich tief in Ihr Unbewusstes eingeprägt haben.
Gleichgültig, welcher Art die Informationen gewesen sind und wie Sie diese in sich aufgenommen haben, Sie bekamen in dem Moment eine bestimmte Wertigkeit für Sie.

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Jedes (Über)Lebensprogramm, jeder Wert und jeder Glaubenssatz wurde von Ihnen entwickelt oder angenommen, um etwas Wichtiges in Ihrem Leben sicherzustellen.

Auch wenn viele dieser Überzeugungen Ihnen in ihrer eigentlichen Form längst nicht mehr bewusst sind, beeinflussen Sie doch immer wieder Ihr Handeln. Dafür sorgt ein bestimmter Teil Ihres Gehirns, das Limbische System. Eine der vielfältigen Aufgaben Ihres limbischen Systems ist es nämliuch, Ihr Überleben zu sichern. Und um Ihnen effektiv diesen Schutz angedeihen zu lassen, aktiviert es diese Glaubenssätze. Solange es keine Wahlmöglichkeiten hat, reagiert es dabei nach dem Motto: „Was einmal gut war, ist immer gut. Was einmal funktioniert hat, wird auch wieder funktionieren.“ Das tut es so lange, bis Sie ihm eindeutig klar machen, dass es für das, was Sie damals gelernt haben, heute viel effektivere Alternativen gibt.

»Ob Sie nun glauben, dass Sie eine Sache tun können oder sie aber nicht tun können. Sie haben in jedem Fall Recht.“ Das hat der Unternehmer Henry Ford einmal sehr richtig bemerkt.

Jedes (Über)Lebensprogramm, jeder Wert und jeder Glaubenssatz wurde von Ihnen entwickelt oder angenommen, um etwas Wichtiges in Ihrem Leben sicherzustellen.

Daher ist es so wichtig, dass Sie, falls Sie einschränkende Glaubenssätze verändern wollen, diese Tatsache beherzigen.

Die folgende Methode kann nicht nur eine große Hilfe sein, um einschränke Glaubenssätze zu verändern, sondern Sie wird Ihnen jedesmal helfen, wenn unangenehme Gefühle Sie quälen.

Diese MP3 kann Ihnen dabei helfen, die richtigen Glaubenssätze zu finden und zu leben. Hier geht’s zum Download.

Schritt 1
Fragen Sie sich zuerst:
„Könnte ich dieses Gefühl, diesen Gedanken da sein lassen?“

Stellen Sie sich bitte diese Frage und beantworten Sie sie anschließend.
Wie wäre es, wenn Sie diese Anschauung, dieses Gefühl, da sein ließen?
Stellen Sie sich vor, Sie entscheiden, dass es da sein darf. Dann bestimmen Sie auch, was in Ihrem Kopf auftauchen darf. So verlassen Sie die Opferrolle. Sie entscheiden über das, was ohnehin da ist!

Eine Hilfe ist, wenn Sie sich vorstellen, Sie sind ein externer Beobachter, der das Problem, den Gedanken, die Angst oder was Sie sonst belastet, von außen betrachtet. Versuchen Sie neutral zu sein. Bewerten Sie nichts. Gestatten Sie auch allen anderen Gedanken in diesem Moment da zu sein und lassen Sie diese dann einfach wieder gehen. Vertreiben Sie sie nicht, halten Sie sie nicht fest, erlauben Sie ihnen da zu sein und schauen Sie sie an oder hören Sie zu.

Schon bald werden Sie bemerken, dass die Gedanken schwächer werden und sich in Ihnen ein angenehmes Gefühl bemerkbar macht. Nehmen Sie auch dieses Gefühl, wie es ist. Immer, wenn Sie anfangen zu denken, werden Sie wieder zum Beobachter und nehmen einfach wahr, was kommt.
Gönnen Sie sich die nötige Zeit und Ruhe für diesen ersten Schritt!

Schritt 2

Fragen Sie sich als Zweites:
„Könnte ich diesen Gedanken oder dieses Gefühl als meinen Gedanken, als mein Gefühl, annehmen und willkommen heißen?“

Beginnen Sie nun, das anzunehmen, was ist. Denn die Annahme von dem, was ist, bedeutet, Macht über sich selbst zu erlangen!
Lassen Sie wieder Ihre Gedanken kommen und gehen. Nehmen Sie die damit verbundene Empfindung wahr. Vielleicht verspüren Sie Leere oder Leichtigkeit oder ein anderes Gefühl, welches sich als Reaktion in Ihrem Körper ausbreitet. Genießen Sie das Gute daran und die Fähigkeit, anzunehmen, was ist. Denn was da auch kommt, das ist ein Teil von Ihnen.

Durch diesen zweiten Schritt erhalten Sie Gelegenheit, Ihr Leben selbstständig zu gestalten. Indem Sie das, was Sie geschaffen haben, bewusst annehmen, stärkt das die Gewinnerin oder den Gewinner in Ihnen. Akzeptieren Sie die Tatsache, dass alles, was Sie tun und was in Ihnen ist, auf welche Weise es sich auch immer äußert, zu Ihnen gehört. Denn wer außer Ihnen hat Ihre Ängste, Ihre störenden Gedanken, Ihre Zweifel? Wo, außer in Ihnen selbst existieren Ihre Probleme? Wenn es nicht Ihre Probleme sind, können Sie sie auch nicht lösen, und wenn es nicht Ihre Ängste und Zweifel sind, wer soll diese beenden?

Nehmen Sie also das an, was in Ihnen ist, und es gehört Ihnen. Erkennen Sie es als das an, was es ist, als Ihr Eigentum. Wenn Sie etwas besitzen, dann haben Sie das Recht, es zu verändern. Und man kann nur loslassen, was man festhält. Man kann sich nur von etwas trennen, wenn man zuvor damit verbunden war.

Haben Sie ein Problem damit? Sagt Ihr denkender Kopf, das ist doch Unsinn? Lehnen Sie es ab und sträuben sich dagegen, etwas anzunehmen, was Ihnen nicht gut tut? Wer will schon gerne das besitzen, was er als schlecht, schmerzhaft oder krankmachend empfindet?

Sie haben natürlich die Wahl. Wollen Sie aktiv Ihr Leben gestalten, sich von dem lösen, was Sie behindert oder klagend als Opfer der Vernunft ihr Leben verbringen?

Fast immer hat der Mensch die Wahl, – und meistens entscheidet er sich für die alten, bekannten, wenn auch schmerzhaften Abläufe.

Zum Glück gibt es für jeden Menschen neue Wege und Lösungen. Oft erleben wir diese als befreiend und befriedigend. Indem Sie den Weg der Selbstverantwortung und Selbstannahme bewusst gehen, werden Sie immer dann zur gestaltenden Persönlichkeit, wenn Sie es wünschen und brauchen.

Die Anerkennung dessen, was in Ihnen ist, bedeutet, dass Sie akzeptieren, dass es Sie mit allen Facetten Ihrer Persönlichkeit gibt. Was wollen Sie mehr? Bestimmen Sie slbst, was Sie glauben wollen und was nicht. Heute dürfen Sie das.

Schritt 3

Die nächste Frage, die Sie sich beantworten, ist folgende:
Welcher Gedanke, welches Gefühl oder welches innere Bild könnte mir stattdessen helfen und mich unterstützen?
Wie würde ich mich lieber erleben? Welcher Gedanke, welcher Glaubenssatz wäre in dem Moment besser für mich, würde das ausdrücken, was für mich passender wäre?

Machen Sie ein Bild von sich oder der ganzen Situation, in der Sie sich erleben, wie Sie sein wollen.

Machen Sie ein Bild von sich oder der ganzen Situation, in der Sie sich erleben, wie Sie sein wollen. Seien Sie ungehemmt erfinderisch. Erlauben Sie sich, das Beste zu erträumen. Wie sehen Sie aus, wo nehmen Sie sich wahr, wie empfinden Sie sich? Was werden Sie fühlen. Vielleicht hören Sie etwas oder riechen oder schmecken etwas? Erschaffen Sie dieses Bild von sich selbst und ändern Sie es so lange, bis Sie ganz zufrieden damit sind. Überprüfen Sie den neuen Glaubenssatz, falls Sie einen gefunden haben, bis er vollkommen stimmig und unterstützend ist. Bringen Sie Satz und Bild zusammen und belassen Sie es dann dort, wo Sie ihm einen Platz für diesen Moment gegeben haben.

Lassen Sie sich Zeit…..

Schritt 4
Fragen Sie sich zum Schluss:
„Könnte ich diesen Gedanken, dieses Gefühl loslassen? Und wenn ja, wann will ich loslassen?“

Falls Sie Probleme haben, die Vorstellung oder das Gefühl loszulassen, fragen Sie sich:
„Will ich lieber diesen Gedanken bzw. dieses Gefühl haben oder frei sein?“

Lassen Sie dann die Sichtweise und alles, was dazugehört, vielleicht ein Bild, eine Stimme, ein Gefühl, los und sehen Sie zu, wie es in der Ferne verschwindet, sich auflöst, ganz klein wird, womöglich durchsichtig, bis es nicht mehr da ist.

Wenn Sie das alte Empfinden oder die Vorstellung losgelassen haben, schauen Sie zu, wie sie verschwinden und wenden Sie sich dem Bild, dem Gefühl und dem Gedanken zu, die Sie als Alternative erschaffen haben. Platzieren Sie es genau dort, wo Sie vorher das einschränkende Bild gesehen haben. Tackern oder kleben Sie das neue Bild dort fest, damit Sie dort endgültig und dauerhaft für Sie bereitstehen.Bedanken Sie sich bei Ihrem Unbewussten, bitten Sie es, Sie zukünftig mit dem neuen Satz oder Bild zu unterstützen.

Diese Methode ist ganz einfach überall anwendbar und äußerst effizient. Versuchen Sie es einmal in den nächsten Tagen.

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Der Lebens-Ziele Coach

Wolfgang Brylla ist seit mehr als 20 Jahren Systemischer Coach, Lehrtrainer und Lehrcoach tätig. Er bietet Online-Coachings und Präsenz-Coachings an.

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